Das gibt zu denken

Wam Kat, 51, G-8-Camp-Koch, hat Sänger Herbert Grönemeyer zu Spenden an die Organisatoren der Camps aufgerufen. "Bei seinem Konzert im Rahmen des Gipfels sind alleine 30.000 Tonnen Müll aufgrund des Caterings angefallen," sagte Wam Kat der taz. "Unsere Volksküchen haben deutlich weniger Müll verursacht, da wir ökologisch bewusst gekocht haben." Den Küchen im Camp ist nach bisherigem Kenntnisstand ein Verlust von 15.000 Euro entstanden. Bei einem Gesamtumsatz von 140.000 Euro sei dieser Betrag allerdings nicht besonders hoch, so Wam Kat. "Bei 16.000 CampbewohnerInnen fehlt gerade mal gut ein Euro pro Person." Er sei zuversichtlich, dass die Verluste nachträglich durch Spenden ausgeglichen würden. Auch aufgrund der acht mobilen Küchen während der spontanen Blockaden sind die Essenkosten der G-8-Camps höher als sonst.

taz vom 12.6.2007, S. 14, 22 Z. (TAZ-Bericht)

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